Willkommen auf der Website des Patentjägervereins Appenzell A. Rh.

 



News Patentjägerverein Appenzell AR


Bericht des kantonalen Schützenmeisters, Jochen Steinke, zum Fangschusstraining mit dem kantonalen Wildhüter Silvan Eugster: 



Am 12.06.2021 konnten für die interessierten Mitglieder des Patentjägervereins Appenzell Ausserhoden ein Kurs rund um das Thema Fangschuss im Rahmen des Schiessprogramms in der Hinteren Au angeboten werden. Als Referent konnten wir den kantonalen Wildhüter Silvan Eugster gewinnen.

Am Kurs konnte auf Anmeldung teilgenommen werden. 16 Vereinsmitglieder haben dieses Angebot genutzt und sich zu den vier Durchführungsterminen a 45 Minuten in der KD-Box der Hinteren Au in Schwellbrunn eingefunden.

Nach der obligatorischen Waffenkontrolle, startete Silvan Eugster in den Kurs mit einer theoretischen Einführung bestehend aus: 


-        Warum und wann ein Fangschuss?

-        Wer ist berechtigt?

-        Risiken und Gefahren

-        Kommunikation

-        Gesetzliche Grundlagen

-        Waffen und Munition 







Anschliessend konnten die Teilnehmer selbst Fangschüsse auf zu Verfügung gestelltes Fallwild mit der Kurzwaffe aus 7-10 Metern abgeben. Wer keine Fangschusswaffe hatte, wurde vom Schützenmeister ausgestattet. Schnell wurde den Teilnehmern eindrucksvoll deutlich, dass das zu treffende Ziel doch recht klein ist und die Distanz von 7-10 Metern eben doch recht lang! Nicht jeder Schuss sass erwartungsgemäss direkt dort wo er sein sollte. Vor allem der Schuss mit der Kurzwaffe bedarf den regelmässigen und intensiven Training, um die Waffen zu kennen und entsprechend auf Distanz und unter Anspannung zu beherrschen. 

Die Entfernung wurde anschliessend verkürzt und das Fallwild konnte aus nächster Nähe (unter 1 Meter) auf weichem Untergrund beschossen werden. Jetzt sassen die Treffer dort wo sie sein sollten. Aber der Schuss aus einer solch kurzen Entfernung auf einen am Boden liegenden Tierkörper kostete etwas Überwindung. Abschliessend wurde der Ablauf mit der kalten Waffe (welche unter besonderen Voraussetzungen zu Einsatz kommen kann) erläutert und es konnte ein Schrotschuss aus kurzer Distanz abgegeben. Hier ist der bei Schrot üblich Schock nebensächlich, die grobe Zerstörungskraft von Schrot wurde eindrucksvoll deutlich. 



Nach der abschliessenden Fragerund und einen persönlichen Austausch zu den eigenen Erlebnissen wurde jedem Teilnehmer ein Handout mit den wichtigsten zusammengefassten Informationen, sowie eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt: 


Wir werden in der Zukunft versuchen weitere Themen rund um die Ausbildung im Schiesswesen für die Vereinsmitglieder zu organisieren. Gerne nehme dazu Eure Wünsche oder Ideen entgegen. 

Das Team vom Schiessstand bedankt sich für das Interesse und wünscht für die kommende Jagdsaison ein kräftiges Waidmanns Heil!

Dipl.-Ing.(FH) Jochen Steinke

Kantonaler Schützenmeister PJAR, 13.06.2021 



Weidmannsheil dem Saujäger Sämi Eisenhut (Drückjagd in Gais anfangs Dezember 2019)





Brotaufstrich als Belohnung

Erlebnistag "Wald-Wild-Jagd" im Schönauwald oberhalb Urnäsch: Eine Attraktion ist die Hündin Eyla.




Rehkitzrettung 2019 im Appenzeller Vorderland


Der Hegering Vorderland des Ausserrhoder Patentjägervereins führt in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raum und Wald, der Jagdverwaltung und dem Amt für Landwirtschaft im Gebiet des Bezirks Vorderland einen Pilotversuch zur Rettung von Rehkitzen durch. Landwirtinnen und Landwirte, welche exponierte Wiesen vor dem Schnitt auf Rehkitze absuchen lassen möchten, sind eingeladen, sich beim Einsatzleiter zu melden:


Kontaktaufnahme am Vortag des geplanten Mähtermins bis spätestens um 15:00 Uhr unter der Nummer: 076 720 47 37


Meldung der Wiesen welche zu kontrollieren sind, mit Angabe von Parzellen-Nummer und der abzufliegenden Fläche. Diese dürfen nicht weiter als 100 Meter weg zum Wald sein. Die Einsätze im Rahmen dieses Pilotversuchs sind kostenlos. Eine freiwillige Beteiligung an den Unkosten wird aber gerne entgegengenommen.Einzelheiten können mit dem Einsatzleiter abgesprochen werden.




Nachtschiessen vom 5. April 2019

 


Am 05.04.2019 konnte nach dem normalen Übungsschiessen (von 14.00 – 18.00 Uhr), wie geplant das Nachtschiessen (19.00 – 22.00 Uhr) mit der Jagdverwaltung AR durchgeführt werden! 

Wir konnten ca. 30 Jägerinnen und Jäger in unserem Schiessstand in der Hinteren Au begrüssen.

Nach einem theoretischen Einführungsteil zu Hintergründen, Notwendigkeit, Gesetzgebung und Geräten rund um das Schiessen in der Nacht durch Heinz Nigg, konnten unsere Jägerinnen und Jäger nach kurzem Sicherheitsappell, selbst in der Dunkelheit jeweils vier Schüsse auf 100 Meter unter Zuhilfenahme von Lampen auf 100 Meter abgeben. 

Auch sonst sehr versierte Schützen sahen sich mit Problemen konfrontiert, wie z.B. Handling Gewehr und Lampe, das Erkennen des Ziels, das Beschiessen der richtigen Scheibe oder das einzelne Laden der Patronen in der völligen Dunkelheit.

Ein eindrückliches Erlebnis für alle Beteiligte.

Jochen Steinke





  

 


Die   Nacht des Fuchses 2019

In der Nacht vom 4. auf den 5. Januar fand im Appenzeller Mittelland die 6. Nacht des Fuchses statt.

Bei idealen Bedingungen besetzten 16 Mittelländer Jäger vom Freitagabend bis Samstagmorgen ihre Passplätze und legten sich auf die Lauer



Am Samstag um 8:00 Uhr trafen sich die Jäger in Teufen, um die Strecke zu legen. 13 Füchse war die Beute dieser Nacht. Nach dem verblasen der Strecke durch die beiden Jägdhornbläser Köbi Fitze und Walter Forrer wurde der schönste Fuchs prämiert. 

Dieser Preis ging an Philipp Eugster. 




Den Hegepreis für einen räudigen Fuchs durfte Markus Zellweger entgegennehmen.

Die nächtlichen Strapazen gingen bei dem Hörnerklang und reichhaltigen Frühstück schnell vergessen. Ich möchte mich bei allen Beteiligten für diesen Anlass bedanken. Insbesondre bei Köbi und Walter für die musikalische Unterstützung und bei Markus für die Gastfreundschaft.







Hegeringobmann Mittelland

Andi Weder







Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Informationen des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLV)

Nachdem in Tschechien und in Rumänien neue Ausbrüche gemeldet wurden, informiert das BLV über die nötigen Vorsichtsmassnahmen, um die Einschleppung der ASP in die Schweiz unter allen Umständen zu verhindern. Das Informationsmaterial ist auch in Tschechisch, Rumänisch, Polnisch und Russisch verfügbar. Die Vorsichtsmassnahmen richten sich vornehmlich an Personen, die aus den von der ASP betroffenen Regionen in die Schweiz einreisen (Tierhalterinnen und Tierhalter, Saisonniers, Fernfahrerinnen und Fernfahrer), aber auch an Touristen aus der Schweiz, die von einer Jagdreise zurückkehren.

Für Reisende in / aus den ASP- betroffenen Gebieten, insbesondere Tierhalter, Saisonarbeiter auf landwirtschaftlichen Betrieben und Fernfahrer, gelten die folgenden dringenden Hinweise:

° Bringen Sie keinen Reiseproviant (Fleisch- und Wurstwaren) aus den betroffenen Gebieten mit

° Das Verfüttern von Küchenabfällen an Haus- und Wildschweine ist verboten

° Entsorgen sie generell Speiseabfälle in verschlossenen Müllbehältern

° Bei Jagden in Ländern mit ASP befolgen Sie strikte Hygienemassnahmen, Reinigen der Jagdbekleidung und Jagdgeräte,

° Verzichten Sie auf Jagdtrophäen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen/alle-tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp.html

 

Klassische Schweinepest KSP und Afrikanische Schweinepest ASP