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Reute: Jägerschaft pflegt Waldwiese

4. Sept.
1 Min. Lesezeit

In Reute haben Jäger, eine Jägerin und Jungjäger in Zusammenarbeit mit dem Amt für Raum und Wald eine als Naturschutzzone ausgeschiedene Waldwiese gepflegt. Durch Schnitt und Abraum des Schnittgutes ist sichergestellt, dass die botanische Vielfalt langfristig erhalten bleibt und die Waldwiese als wertvolles Landschaftselement zur Lebensraumqualität für Insekten, Vögel und Säugetiere beiträgt.


Am Südhang des Hügelzuges Halegg liegt eine etwa eine Hektare grosse Weide, vollständig in die sich weithin dehnenden Wälder eingebettet. Die früher als kleine Alp genutzte Weide wurde ab etwa Ende der 90er-Jahre wegen Wassermangels nicht mehr bestossen. Um die Weide vor dem Verganden zu bewahren, übernahmen die Vorderländer Jäger ab 2005 die Pflege. Die Weide wurde zusätzlich durch die Pflanzung von Obstbäumen mit alten Kultursorten aufgewertet. Mit dem Wechsel der Bewirtschaftung 2021 endete die bisherige Vereinbarung zwischen Jägerschaft und Vertreter der Grundeigentümer. Das Kantonale Amt für Raum und Wald hat nun eine Übergangsregelung erwirkt. Ein ortsansässiger Landwirt übernahm die Mahd, eine Gruppe von Jungjägern von Appenzell Ausserrhoden räumte das Schnittgut von der Wiese. Damit können licht- und wärmeliebende Pflanzen nach dem Schnitt wieder ungehindert austreiben und sich entfalten.


Diese Arbeit fügt sich in das Konzept ein, Jungjägerinnen und Jungjägern durch praktische Aufgaben ein umfassendes Verständnis des ökologischen Gefüges zu vermitteln, weit über die rein jagdliche Bedeutung hinaus.



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