Patentjägerverein AR pflanzt Hecke für mehr Biodiversität
- Flurin Sandholzer
- 12. März
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Apr.
Bei strahlendem Frühlingswetter und besten Bedingungen engagierten sich am Samstag, 7. März 2026, rund 20 Jägerinnen und Jäger des Patentjägervereins Appenzell Ausserrhoden bei einem Hegeprojekt in Urnäsch. Gemeinsam pflanzten sie 340 einheimische Sträucher und Bäume. Sie schufen damit einen wertvollen neuen Lebensraum für zahlreiche Tierarten.
Die neu angelegte Hecke soll im landwirtschaftlich genutzten Offenland zur besseren Vernetzung von Lebensräumen beitragen. Ergänzt wurde sie durch Kleinstrukturen wie Asthaufen, welche vielen Tierarten als Versteck, Rückzugsort und Überwinterungsmöglichkeit dienen.
Von der neu geschaffenen Struktur profitieren zahlreiche Tierarten. Dazu gehören Wiesel, Reptilien wie Blindschleiche und Bergeidechse sowie viele Vogelarten. Auch anspruchsvollere Arten wie Neuntöter oder Goldammer können durch solche Heckenstrukturen gefördert werden.
Darüber hinaus stellt die Pflanzung eine wertvolle Bereicherung für die Insektenwelt dar. Viele der gepflanzten Sträucher dienen Tagfaltern und anderen Insekten als wichtige Nektarquelle sowie als Raupenfutterpflanzen. Für die Pflanzung wurden ausschliesslich standortgerechte einheimische Arten verwendet, darunter Feldahorn, Birke, Hasel, Weissdorn, Pfaffenhut, Liguster, Schwarzdorn, verschiedene Rosenarten, Holunder, Vogelbeere sowie verschiedene Weidenarten.
Das Projekt wurde vom Amt für Raum und Wald, Abteilung Natur und Wildtiere, finanziert und fachlich von der Umweltingenieurin und Ökologin Fabia Knechtle Glogger aus Herisau begleitet und geleitet. Der Gastgeber vor Ort sorgte zudem für Speis und Trank, was den gelungenen Arbeitstag in kameradschaftlicher Atmosphäre abrundete.
Mit solchen Hegeprojekten leistet der Patentjägerverein Appenzell Ausserrhoden regelmässig einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität und zum Erhalt naturnaher Lebensräume.



















