Ausserrhoder Jäger räumen alten Stacheldraht im Hinterland
- Flurin Sandholzer
- 6. Mai
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Aktualisiert: vor 9 Stunden
Im Rahmen der diesjährigen Hegearbeiten entfernten Ausserrhoder Jägerinnen und Jäger in den vergangenen Tagen alten Stacheldraht in verschiedenen Gebieten des Appenzeller Hinterlands. Die Arbeiten fanden auf der Höchalp sowie der Alp Chli Langboden in Urnäsch und im Gebiet Gmeinwies in Stein statt.
Dabei wurden insgesamt rund 2.5 Kilometer alter Stacheldraht zusammengeräumt und entsorgt. Teilweise war der Draht bereits stark in den Boden oder in Bäume eingewachsen, was die Arbeiten erschwerte und entsprechend zeitaufwendig machte.
Alte Drahtreste stellen eine Gefahr für Wild- und Nutztiere dar. Während im Kanton St. Gallen mittlerweile gesetzliche Einschränkungen und Verbote für Stacheldraht gelten, setzt man im Kanton Appenzell Ausserrhoden lieber auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Jagd und den kantonalen Fachstellen. Statt neue Verbote zu erlassen, wird gemeinsam nach Lösungen gesucht und nicht mehr benötigter Stacheldraht zunehmend zurückgebaut und entfernt.
Mit den Hegearbeiten leisten die beteiligten Jäger einen wichtigen Beitrag zur Pflege und Sicherheit der einzigartig schönen Natur im Appenzeller Hinterland.























