Rehkitzbergung 2026: Kostenloses Angebot für die Landwirtschaft
- Carolin Garbe
- 12. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 5 Tagen
Auch im Jahr 2026 bietet der Patentjägerverein Appenzell Ausserrhoden in bewährter Zusammenarbeit mit dem Bauernverband und der Abteilung Natur und Wildtiere des Kantons ein kostenloses Angebot zur Rehkitzbergung an. In den Regionen Vorderland, Mittelland und Hinterland können Landwirte Drohnenteams mit Wärmebildkameras anfordern, um ihre Wiesen vor dem Mähen absuchen zu lassen.
Wir laden alle Landwirtinnen und Landwirte ein, dieses Angebot für ihre exponierten Flächen zu nutzen.
Unkomplizierte Unterstützung
Die Einsätze sind für die Landwirtschaft vollumfänglich kostenlos. Für Kontaktinfomationen bitte entsprechende Region wählen:
Die Meldung der Wiesen erfolgt unter Angabe der Parzellen-Nummer und der Ortsbezeichnung.
WICHTIG: Die Kontaktaufnahme muss am Vortag des geplanten Mähtermins bis spätestens 16.00 Uhr erfolgen.
Ablauf und Empfehlung für die Mahd
Nach der Anmeldung erfolgt eine Rückbestätigung. Die Sicherung der Kitze beginnt am Einsatztag ab 4.00 Uhr morgens. Um die Wirksamkeit der Massnahme zu gewährleisten, sollte das Mähen maximal 4 Stunden nach dem Absuchen bzw. der Entfernung gefundener Tiere erfolgen.
Ein wesentlicher Aspekt ist zudem die richtige Mährichtung: Felder sollten grundsätzlich von innen nach aussen gemäht werden. Dies ermöglicht dem Wild, nicht in der Deckung eingeengt zu werden, sondern gegen aussen zu flüchten.
Neben dem Tierschutz ist die Betriebssicherheit ein entscheidender Faktor: Durch Tierkadaver kontaminiertes Futter birgt eine erhebliche Botulismus-Gefahr. Die dabei entstehenden Toxine können für Rinder und andere Nutztiere tödlich enden.
Vielen Dank allen Beteiligten für die Mithilfe zum Schutz der Wildtiere!
