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Hegeeinsatz von angehenden Jägerinnen und Jägern

Aktualisiert: 12. Apr.

Am Samstag trafen sich 12 angehende Jägerinnen und Jäger, um einen alten nicht mehr funktionsfähigen 400 m langen Maschenzaun entlang eines Waldrandes in der Speicherschwendi zu entfernen. Dies führte zu einer Lebensraumaufwertung für die wildlebendenden Tiere.


Alte nicht mehr funktionsfähige Zäune behindern den Wildtierwechsel, hindern die Wildtiere bei Austritt aus dem Wald, um zu äsen. Sie können auch zu Fallen für die wildlebenden Tiere werden.

 

Die Jagdverwaltung AR und der Patentjägerverein AR arbeiten für Lebensraumaufwertungen wie diese oder das Pflanzen von Hecken eng zusammen. Diese Arbeiten gelten als Hegemassnahmen, welche durch im Kanton aktive Jägerinnen und Jäger geleistet werden.


Die angehenden Jägerinnen und Jäger des Jagdlehrganges 2023 / 2024 wurden zuerst durch den Hegeobmann des Patentjägervereins Felix Eberhard in das Hegereglement eingeführt. In diesem sind die Tätigkeiten welche als Hege gelten beschrieben. Die Hegepflicht von aktiven Jägerinnen und Jäger wurde behandelt und rege diskutiert.

 

Der Liegenschaftsbesitzer Walter Nees erklärte dann, wie der zum Teil in Bäumen eingewachsene Zaun an diesen zu entfernen ist. Anschliessend ging es an die Arbeit. Teilweise brauchte es viele Helferinnen und Helfer, um gemeinsam mit viel Kraft den an gewissen Stellen in den Boden eingewachsenen Zaun aus der Erde zu entfernen. Der entfernte alte Maschenzaundraht wurde zusammen mit den alten Zaunpfählen auf der Ladefläche des Landwirtschaftsfahrzeug deponiert, um der Entsorgung zu zuführen.

 

Nach Beendigung der Arbeiten wurde gemeinsam der Aser (Mittagessen) eingenommen. Einige Teilnehmer errichteten eine Feuerstelle, um bei guter Glut die Würste zu braten und bei einem Getränk über die absolvierte Schiessprüfung mit dazugehörendem theoretischem Teil, welches der Teil 1 des Jagdlehrganges ist zu debattieren.

 

Walter Nees erklärte wie er über das Meldeformular «Hilfe Zaunabbruch» der Jagdverwaltung AR auf dieses Angebot aufmerksam wurde und dankte den angehenden Jägerinnen und Jägern für die Entfernung dieses alten Zauns.

 

In Appenzell-Ausserrhoden werden in guter Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaft und der Jägerschaft alte Weidezäune und Stacheldraht auf freiwilliger Basis mit der Hilfe der Jägerschaft entfernt.


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