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 Erholungssuchende beeinträchtigen Jagderfolg

Die Niederjagd auf Rehe und die Hochjagd auf Hirche und Gämsen ist zu Ende. Der Sollabschuss bei den Rehen wurde nicht ganz erreicht. Nach einigen Tierarten wird weiterhin gejagt.

Während der Rehwildjagd vom 4. September bis zum 4. November wurden total 391 Tiere erlegt. Dies entspricht gemäss Medienmitteilung 83 Prozent des Abschlussplanes. Das sehr schöne Wetter im Oktober und die aussergewöhnlich gute Pilz- und Beerensaison hätten dazu geführt, dass in den Lebensräumen der Wildtiere viel Betrieb durch Erholungssuchende herrschte. Dies beeinträchtigte auch den Jagderfolg. Trotzdem konnten im ganzen Kanton gut vier Fünftel des Sollabschusses erreicht werden. Da die Wildschäden in diesem Jahr im ganzen Kanton tragbar seien, müsse der Abschussplan beim Rehwild nicht vollständig erreicht werden, heisst es weiter. 

Auf der Hochjagd, die in zwei Jagdperioden vom 4. bis 23 September und vom 6. November bis 11. November durchgeführt wurde, konnten 47 Stück Rotwild (Hirsche) und 10 Gämsen erlegt werden. Damit wurden die Abschussziele erreicht.

Wie es abschliessend in der Mitteilung heisst, sei die vergangene Nieder- und Hochjagd von der Jägerschaft verantwortungsbewusst durchgeführt worden. Unfälle gäbe es keine. Weiterhin offen ist die Jagd auf Dachse (bis 13.01.2018), Wildschweine (bis 31.01.2018) sowie die Passjagd auf Steinmarder und Rabenvögel (je bis 15.02.2018) und auf Füchse (bis 28.02.2018)

Quelle: Departement Bau und Volkswirtschaft AR

 

 

Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Informationen des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLV)

Nachdem in Tschechien und in Rumänien neue Ausbrüche gemeldet wurden, informiert das BLV über die nötigen Vorsichtsmassnahmen, um die Einschleppung der ASP in die Schweiz unter allen Umständen zu verhindern. Das Informationsmaterial ist auch in Tschechisch, Rumänisch, Polnisch und Russisch verfügbar. Die Vorsichtsmassahmen richten sich vornehmlich an Personen, die aus den von der ASP betroffenen Regionen in die Schweiz einreisen (Tierhalterinnen und Tierhalter, Saisonniers, Fernfahrerinnen und Fernfahrer), aber auch an Touristen aus der Schweiz, die von einer Jagdreise zurückkehren.

Für Reisende in / aus den ASP- betroffenen Gebieten, insbesondere Tierhalter, Saisonarbeiter auf landwirtschaftlichen Betrieben und Fernfahrer, gelten die folgenden dringenden Hinweise:

° Bringen Sie keinen Reiseproviant (Fleisch- und Wurstwaren) aus den betroffenen Gebieten mit

° Das Verfüttern von Küchenabfällen an Haus- und Wildschweine ist verboten

° Entsorgen sie generell Speiseabfälle in verschlossenen Müllbehältern

° Bei Jagden in Ländern mit ASP befolgen Sie strikte Hygienemassnahmen, Reinigen der Jagdbekleidung und Jagdgeräte,

° Verzichten Sie auf Jagdtrophäen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/tiere/tierseuchen/uebersicht-seuchen/alle-tierseuchen/afrikanische-schweinepest-asp.html